St. Pankratius Odenthal
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Willkommen!

Christoph Schmitz-Hübsch

Liebe Pfarrangehörige, liebe Gäste!

Im ersten Korintherbrief hören wir Paulus‘ Worte an die Gemeinde in Korinth. Die Worte lassen erahnen, dass es schon in den ersten christlichen Gemeinden „Zank und Streit“ (1 Kor 1,11) gab. Paulus erinnert daran, dass es wichtiger ist auf das Gemeinsame zu schauen, als den Anderdenkenden abzuwerten. (1 Kor 1,13.17)

Wenn wir die Worte des Paulus auf unsere beiden Gemeinden be-ziehen, geben sie uns zunächst einmal den Trost, dass Uneinigkeit nichts Ungewöhnliches ist. Meinungsdifferenzen und Streit kommen vor und dürfen sein – wenn der Umgang damit sich an dem orien-tiert, was wir als gemeinsames Ziel haben: Die frohe Botschaft Jesu Christi!

Konkret heißt das, dass wir nicht immer einer Meinung sein werden und auch nicht jede/r jede/n mögen wird. Trotzdem sollten Respekt und Wertschätzung die Leitlinie des Umgangs miteinander sein. Andere als Falschdenkende oder gar Falschglaubende abzuwerten ist nicht im Sinne Jesu. Meine eigene Art zu beten oder Gottesdienst zu feiern für richtig zu halten ist gut – wenn ich nicht die Form des anderen als schlecht deklariere. Ich kann mich engagieren und das für die Gemeinde(n) tun, was ich für sinnvoll halte – wenn ich aber zugleich das Tun anderer schlecht mache, befinde ich mich nicht mehr auf dem Boden einer christlichen Gemeinde.

Manchmal ist es nicht einfach die Unterschiede auszuhalten, aber Jesus hat bewusst keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen, was richtig oder falsch ist – er hat uns eine frohe Botschaft und ein Vorbild hinterlassen, die wir in unseren Gemeinden miteinander lebendig werden lassen können.

Der Neubeginn mit Pfarrer Taxacher und miteinander ist eine große Chance dafür…

Ich wünsche Ihnen/Euch eine gute Woche,

Ihr/Euer Pastoralreferent Christoph Schmitz-Hübsch

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