St. Pankratius Odenthal
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Willkommen!


Liebe Pfarrangehörige, liebe Gäste!

„Freiheit“ – wer will sie nicht haben? Ist dieses Gut nicht etwas, für das schon viele Menschen sich eingesetzt, ja ihr Leben gewagt und manchmal auch verloren haben? „Freiheit“ ist das Gegenteil von Begrenzung, Vorschriften und Gängelungen.

Im Namen der „Freiheit“ nehmen wir uns aber auch manches heraus, was eher unserem eigenen Vorteil dient. Aber im Namen der „Freiheit“ wir manches legitim…

In der neutestamentlichen Lesung an diesem Sonntag geht es auch um die Freiheit. Paulus schreibt es eindeutig: ‚Zur Freiheit hat uns Christus befreit!‘ (Gal 5,1) Er schreibt aber zugleich, dass die Freiheit ‚kein Vorwand für das Fleisch‘ (Gal 5,13) sein soll, sprich: Zum eigenen Vorteil genutzt wird. „Freiheit“ als Ausrede zu benutzen, damit ich mir einen Vorteil verschaffe, der mir nicht zusteht, verrät diesen hohen Wert.

„Freiheit“ in der Perspektive der Liebe zu leben (‚Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst!‘ Gal 5,14), ist dagegen die eigentliche Erfüllung dieses Gutes, das uns Christus verliehen hat. Denn als Christen leben wir in Freiheit, auch wenn es sich nicht immer so anfühlt. Wenn wir unter der Perspektive der „Freiheit“, die wir verliehen bekommen haben, unser Leben und Handeln gestalten, dann können manchmal auch Vorschriften und Gesetze über-schritten werden. Das Kriterium dafür bleibt immer die Liebe: Hat durch meine Handeln in „Freiheit“ ein anderer einen Nachteil? Wie würde Jesus Christus mein Handeln sehen?

Freiheit ist ein Geschenk, dass es zu bewahren gilt – für uns alle! Freiheit ist kein exklusiver Vorteil für mich, sondern immer nur für uns. Paulus schreibt nicht umsonst: ‚Zur Freiheit hat uns Christus befreit!‘ (Gal 5,1)

Eine Woche mit erfüllter Freiheit wünscht Ihnen/Euch,

Ihr/Euer Pastoralreferent
Christoph Schmitz-Hübsch