Willkommen!

Liebe Pfarrangehörige, liebe Gäste!
In der Lesung aus dem ersten Korintherbrief hören, bzw. lesen wir einen Ausschnitt aus der Antwort des Apostels auf einen Brief der dortigen Gemeinde. Anscheinend gab es Klärungsbedarf, wer denn nun eigentlich recht hat, wird Christus ‚richtig‘ verkündet, wird die ‚wichtigere‘ Aufgabe erfüllt.
Das sind durchaus vertraute Fragen, die nicht nur die Gemeinde damals in Korinth umtreibt, sondern vermutlich die meisten Gemeinden im Laufe von 2000 Jahren Kirchengeschichte, bis heute…
Paulus gibt eine klare Antwort! Wer nicht aus dem Heiligen Geist redet, handelt oder verkündet, ist auf dem falschen Weg. Denn, wo die Interessen und Wünsche von Menschen leitend sind, da geht es um Macht, Ansehen und Besitz. Dann stimmt die Richtung nicht und führt meist zum Unheil für viele.
Gleiches gilt für die Gaben und Aufgaben jeder und jedes Einzelnen in der Gemeinde: Dienste, Fähigkeiten und Begabungen sind keine Erfindung der Menschen, sondern von Gott gegeben und vom Heiligen Geist bewirkt – zum Wohle der Gemeinschaft und damit zum Wohle jeder und jedes Einzelnen.
Bei all meinem Tun und Einsatz für die Gemeinde muss ich mich immer wieder von Paulus fragen lassen: Tue ich es für mich oder handle ich im Auftrag? Und als Gemeinde müssen wir uns fragen lassen: Was will Gott von uns, was sollen wir in seinem Auftrag tun?
Ich wünsche Ihnen/Euch, dass der Heilige Geist uns in diesen Tagen besonders erfüllt und uns zum Handeln motiviert im Auftrag der Verkündigung der frohem Botschaft des liebenden Gottes.
Ihr/Euer Pastoralreferent
Christoph Schmitz-Hübsch
