St. Pankratius Odenthal
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Wort zur Woche

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar ist der bundesweite Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Bundespräsident Roman Herzog sagte in der Proklamation dieses Tages 1996: „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“

Das Datum des Tages verbindet den Gedenktag mit dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945, wobei es ein Gedenktag aller Opfer des Nationalsozialismus ist. Das machte Bundestagspräsident Norbert Lammert in seiner Rede am 27. Januar 2015 deutlich:

„Wir gedenken der Entrechteten, Gequälten und Ermordeten: der europäischen Juden, der Sinti und Roma, der Zeugen Jehovas, der Millionen verschleppter Slawen, der Zwangsarbeiter, der Homosexuellen, der politischen Gefangenen, der Kranken und Behinderten, all derer, die die nationalsozialistische Ideologie zu Feinden erklärt und verfolgt hatte.“

Je größer der zeitliche Abstand zu den Verbrechen des Nationalsozialismus ist, desto wichtiger ist die Erinnerung. Weil es schon heute eine erschreckende Unkenntnis gibt. Und das Empfinden für das, was Menschen damals Menschen angetan haben, schwindet. Daraus entstehen Gleichgültigkeit, aber auch neuer Hass. Nur aus einer ehrlichen Erinnerung heraus kann ein neues friedliches Miteinander erblühen.


Die Hochzeit zu Kana

Die Krüge, die den kostbaren Wein bargen, erzählen davon, was wir sind: Gefäße für das Heilige. In uns hinein legt Gott sein kostbares Evangelium, damit wir es durch die Welt transportieren und ausschenken. Ich bin ein Krug, ein Lebenskrug, hoffentlich vom Geist erfüllt, empfangsbereit und wach genug, um ihn auszuschenken.

Gebet zum Jahreswechsel

Behüte, HERR, die ich DIR anbefehle,
die mir verbunden sind und mir verwandt.
Erhalte sie gesund an Leib und Seele
und führe sie an DEINER guten Hand,
sie alle, die mir ihr Vertrauen schenken
und die mir so viel Gutes schon getan.
In Liebe will ich dankbar an sie denken,
O HERR, nimm DICH in Güte ihrer an.
Um manchen Menschen mache ich mir Sorgen
und möchte helfen, doch ich kann es nicht.
Ich wünschte nur, er wär‘ bei DIR geborgen
und fände aus dem Dunkel in dein Licht.
DU ließest mir so viele schon begegnen,
so lang ich lebe, seit ich denken kann.
Ich bitte DICH, DU wollest alle segnen,
sei mir und ihnen immer zugetan. Amen.
(Lothar Zenetti)

Mit diesem Gebet wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben ein gesegnetes neues Jahr 2022! Bleiben Sie gesund und behütet!
Im Namen des Pastoralteams und aller Mitarbeitenden, Ihr Pastor Taxacher


Fürchtet Euch nicht!

Noch immer – auch in unsere Zeit, in unseren Alltag – verkündet der Engel seine Weihnachtsbotschaft:
Fürchtet euch nicht!

Das ist gut. Das Leben ist ja manchmal zum Fürchten, und es gibt auch Grund zum Fürchten. Die Furcht vor dem Kranksein, dem Älterwerden, vielleicht vor plötzlicher Armut oder vor einem Alleinsein. Gründe zum Fürchten gibt es genug. Wie bei den Hirten auf dem Feld, die sich fürchten, als sich ihnen der Engel naht. Aber der verkündet dann „große Freude“. Und die Hirten freuen sich bald. Dabei ändert sich überhaupt nichts in ihrem Leben. Äußerlich. Aber innerlich verändert sich alles. Die Hirten haben etwas erkannt, was ihr Leben verändert, innerlich. Sie haben die Nähe Gottes gespürt.