St. Pankratius Odenthal
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Sakramente

Die Bedeutung der einzelnen Sakramente

Grundlage und Ausgangspunkt unseres Glaubens ist: Gott will das ewige, unverlierbare Heil für jeden Menschen. Um das unwiderruflich klar zu machen, wurde er selber Mensch - einer von uns, in Jesus Christus. Er schenkt dem Menschen Jesus und damit sich selber, heute in den Sakramenten der Kirche. In ihnen ist Jesus gegenwärtig und führt fort, was er auf Erden für die Menschen getan hat. Sie werden die Brücke, auf der Gott mit seiner grenzenlosen Liebe immer wieder zu uns kommt. Sieben Sakramente begleiten das Leben des katholischen Christen.

Taufe, Eucharistie und Firmung nehmen ihn hinein in den Bund mit Gott, in die Freundschaft mit Jesus Christus, in die Gemeinschaft der Glaubenden, die Kirche. Sie werden deshalb die "Initiations- gleich Eingliederungssakramente" genannt.

In der Taufe werden wir gewissermaßen Christus „eingepflanzt“. Denn Christus hat nicht nur für sich „privat“ den Tod überwunden, sondern für alle Menschen, die dieses Geschenk annehmen und sich im Glauben an ihm festmachen. So ster-ben wir nicht nur symbolisch in der Taufe mit Christus, sondern erstehen mit ihm auch wieder auf. Gott schenkt uns sein Leben durch Jesus Christus. Durch das Wasser der Taufe und den Hl. Geist erhalten wir die Vergebung der Sünden und werden zu Kindern Gottes. Wir erhalten ein unauslöschliches Prägemal, das Siegel des Hl. Geistes, gleichsam ein Wasserzeichen, eine Signatur des neuen Lebens. Er macht uns zu Kindern Gottes, die beten dürfen: „Vater unser ...“ Die Taufe ist der erste, grundlegende Schritt zur Eingliederung in die Kirche.

Die Eucharistie, die Hl. Kommunion schenkt immer neu persönliche Begegnung mit Jesus Christus, stärkt und vertieft Glaube und Liebe, bindet den Einzelnen in eine Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern (Familie Gottes) ein. Sie soll immer wieder empfangen werden, am besten jeden Sonntag. Sie ist damit das "Sakrament für den Alltag" des Christen, Mitte christlichen Lebens und der christlichen Gemeinde.

Die Firmung ist „Vollendung der Taufe“. In einem Bild wird sie auch „Siegel“ genannt: Die Firmung ist das Siegel und die Urkunde von der Gotteskindschaft und der Indienstnahme für Christus. Das zweite Vatikanische Konzil sagt: „Durch das Sakrament der Firmung werden die Getauften vollkommener (als durch die Taufe) mit der Kirche verbunden; sie werden reich ausgestattet durch eine besondere Kraft des Hl. Geistes, und sie werden strenger verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christi in Wort und Tat zu verbreiten und zu verteidigen.“ Der Mensch wird mit der Gabe Gottes, dem Hl. Geist, der ihn durchdringt und ihn von innen her aufschließt für das, was Christus von diesem Menschen will, beschenkt.

Das Bußsakrament, die Hl. Beichte, schenkt dem Menschen, der aus Unvollkommenheit sündigt und darunter leidet, immer wieder neu Gottes Vergebung und Frieden mit sich selber, mit den Menschen und mit Gott.

Das Ehesakrament verbindet Mann und Frau. In ihrem aufrichtigen Ja zueinander und im Versprechen der Treue wird der liebende und sich schenkende Gott erfahrbar: Der Partner ist Geschenk Gottes. Jesus Christus wird der Dritte im Bund. Er hält die Eheleute zusammen und gibt dazu seinen Geist, sein Wort, seine Kraft der Weitherzigkeit und Versöhnung.

Im Weihesakrament nimmt Gott Menschen (Bischöfe, Priester, Diakone) in seinen besonderen Dienst. Sie werden gleichsam Gottes Werkzeuge, damit er durch ihr Tun zu den Menschen kommen und zu ihnen sprechen kann.

Die Krankensalbung gibt den Schwerkranken die Gewissheit, nicht allein zu sein, sondern Jesus Christus an ihrer Seite zu haben. Durch ihn erhalten sie Kraft, ihre Krankheit anzunehmen, und die Hoffnung auf ein neues, unvergängliches Leben.

Besonders die Initiations-Sakramente Taufe, Eucharistie vor ihrem ersten Empfang (Erstkommunion), verbunden mit dem Bußsakrament (Erstbeichte) und Firmung müssen intensiv vorbereitet werden, ebenso das Ehesakrament. Im folgenden wird die Sakramentenvorbereitung in der Pfarre St. Pankratius kurz dargestellt. Taufe, Firmung, Eucharistie und Bußsakrament haben einen starken Gemeinschaftsbezug. Die Vorbereitung geschieht deshalb in der Gemeinde und mit ihrer Hilfe. Seelsorger und Gemeinde tragen hierfür gemeinsam die Verantwortung.